F. J. Freisleder (auth.), Professor Dr. Hanns Hippius,'s Alte und neue Medikamente in der psychiatrischen Therapie PDF

By F. J. Freisleder (auth.), Professor Dr. Hanns Hippius, Priv.-Doz.Dr. D. Naber, Professor Dr. Eckart Rüther (eds.)

ISBN-10: 3540570276

ISBN-13: 9783540570271

ISBN-10: 3642783929

ISBN-13: 9783642783920

Ziel der four. Gasteiger Gespräche conflict es, persönliche Therapiege­ wohnheiten erfahrener Fachärzte mit Psychopharmaka zu dis­ kutieren. Aus dem Konsens sollten wiederum die bereits be­ kannten Merksätze für den Praktiker abgeleitet werden. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung conflict die Gegenüberstellung der Wirksamkeit adjust und neuer Medikamente. Hier galt es vor allen Dingen darzustellen, wo die langerprobten Antidepressiva hilfreich sind und wo evtl. die neuen Substanzen besondere Therapievorteile bieten. Es wurde besonders herausgearbeitet, an welchem Punkt der Allgemeinarzt bzw. der Internist bei der Anwendung der verschiedenen Substanzen bzw. bei der Behand­ lung bestimmter Stadien von psychiatrischen Erkrankungen einen Facharzt zu fee ziehen sollte. Außerdem wurde der Einsatzbereich von Antidepressiva und Neuroleptika bei Angst- und Panikerkrankungen erörtert. Dis­ kussionspunkte waren auch die Probleme, die bei der Benutzung der Diagnostischen Manuals ICD 10 und DSM-III-R bei Allge­ meinärzten und Internisten auftreten können. Hier weisen die Merksätze für die Praxis darauf hin, inwieweit durch eine gezielte Fragestellung eine Diagnose möglich ist. Die umfassen­ de Exploration sollte dem Facharzt vorbehalten bleiben. Auf großes Interesse stießen auch die Beiträge der Kinderpsy­ chiatrie, die aufzeigten, daß die Wurzeln für psychiatrische Erkrankungen oft schon in der Kindheit liegen. Durch Psycho­ therapie und den verantwortungsvollen Einsatz von Psycho­ pharmaka sind Prävention und Hilfe möglich. Der Einsatz von Psychopharmaka ist ein wichtiger Baustein in einem Gesamt­ konzept. Die "Merksätze für die Praxis" geben hierzu kurze prägnante Empfehlungen.

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Ein weiteres wichtiges Problem ist das Abhängigkeitsrisiko, das mit zunehmender Dauer der Einnahme und Höhe der Dosierung steigt. einer größeren Anzahl von Studien dokumentiert, daß die besten Resultate durch eine kombinierte Anwendung von Psychopharmaka und Verhaltenstherapie erzielt werden (Übersicht bei HolsboerTrachsler 1991). Von Interesse ist, ob eine medikamentös-psychotherapeutische Kombinationsbehandlung bei der Panikerkrankung am effizientesten ist. Entsprechende vergleichende Therapiestudien fehlen bisher.

Springer, Berlin Heidelberg New York Tokyo Faust V, Baumhauer H (1990) Psychopharmaka. Kurzgefaßter Leitfaden für Klinik und Praxis. ecomed, Landsberg Zürich 27 chiatrische Indikationen, z. B. die akute suizidale Krise des Jugendlichen. Gerade in der jugendpsychiatrischen Aufnahmestation spielt hier das Lorazepam eine ganz wesentliche Rolle. Gelegentlich wird es auch einmal in Notfallsituationen, bei Erregungszuständen und Angstsyndromen eingesetzt. Hier achten wir besonders darauf, die Benzodiazepine nie länger als 7 Tage zu geben.

B. , mit gleichem Inventar von Wittchen und Mitarb. in München usw. Die Zahlen decken sich, zwischen 4% und 8%. Fichter hat ja auch 1990 Angaben vorgelegt, wobei sich die Depressionen leicht rückgängig zeigten, von etwa 8% auf 5,1 %; Angstsyndrome usw. dagegen leicht gestiegen sind. Also da mischt sich wieder m. E. diese Komorbidität. Diesen Beobachtungen ist wohl kaum zu folgen, wenn man bedenkt, daß andererseits wieder Studien erscheinen, wo die Angsterkrankungen mit bis zu 30,5 % Prävalenz angegeben werden.

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Alte und neue Medikamente in der psychiatrischen Therapie by F. J. Freisleder (auth.), Professor Dr. Hanns Hippius, Priv.-Doz.Dr. D. Naber, Professor Dr. Eckart Rüther (eds.)


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