Professor Dr. Gisela Grupe, Professor Dr. Kerrin's Anthropologie: Ein einführendes Lehrbuch PDF

By Professor Dr. Gisela Grupe, Professor Dr. Kerrin Christiansen, Priv.-Doz. Dr. Inge Schröder, Professor Dr. Ursula Wittwer-Backofen (auth.)

ISBN-10: 3540211594

ISBN-13: 9783540211594

ISBN-10: 3540264884

ISBN-13: 9783540264880

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3 Die Schwierigkeit, Ordnung in die Vielfalt zu bringen Allein die neuen Funde, die in den letzten 10 Jahren publiziert wurden (s. 4), zeigen den enormen Zuwachs, den die Gruppe der Hominini zu verzeichnen hat. Hinzu kommen laufend neue Erkenntnisse durch anatomische und funktionsmorphologische Vergleiche der verschiedenen Fossilien und neue methodische Ansätze, um die Vielfalt zu strukturieren. Einige Vertreter haben mehrfach den Namen gewechselt, wie z. B. Paranthropus boisei, der früher als Australopithecus boisei und davor als Zinjanthropus boisei bekannt war.

Das Hirnschädelvolumen beispielsweise reicht von 600 cm³ (Fund D2700) bis zu 780 cm³ (D2280). Damit ist D2700 der kleinste hominine Schädel, der jemals außerhalb des afrikanischen Kontinents gefunden wurde. Morphologische Ähnlichkeiten sowohl mit Homo habilis als auch mit Homo ergaster sind unübersehbar. Diese Tatsache könnte zu einer Revision der Klassifikation früher Vertreter der Gattung Homo führen. Bisher ging man davon aus, dass erst Homo ergaster oder Homo erectus mit längeren Beinen und einem höher evolvierten Gehirn wie beispielsweise der KNM-WT 15000 (s.

39 40 Evolution des Menschen zunächst als zwischen Homo habilis und Homo erectus sensu lato bzw. Homo ergaster stehend eingeordnet wurden, ist inzwischen der Artname Homo georgicus vorgeschlagen worden (Gabunia et al. 2002). Das Fundmaterial ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Zum einen ist es eine große Überraschung, dass vergleichsweise „primitive“ Vertreter der Gattung Homo bereits den afrikanischen Kontinent verlassen haben, und zum anderen zeigen die drei Schädel im Vergleich miteinander eine erhebliche Variationsbreite.

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