Download e-book for iPad: Deutsche Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Ein Überblick by Friedrich Lütge

By Friedrich Lütge

ISBN-10: 3642861954

ISBN-13: 9783642861956

ISBN-10: 3642861962

ISBN-13: 9783642861963

Erstes Kapitel: Germanentum, Antike, Christentum. Die soziale und wirtschaftliche Kultur der Frühzeit.- Vorbemerkung.- I. Die soziale und wirtschaftliche Kultur der Germanen.- A. Die soziale und wirtschaftliche Kultur der frühgermanischen Zeit.- 1. Plerkunft und Wanderungen.- 2. Die Bedeutung von Klima und Landschaft für die Wirtsdiaft.- three. Gesellsdiaftlidie Verhältnisse.- four. Einzelheiten des wirtschaftlichen Lebens.- a) Siedlung, Urproduktion.- b) Gewerbliche Produktion.- c) Handel.- B. Die soziale und Wirtschaftlidbe Kultjar in der spätgermanischen Zeit.- 1. Die Ausgangstatsachen der weiteren Entwicklung.- 2. Das soziale und wirtschaftliche Leben.- a) Die Grundlagen.- b) Die soziale Gliederung.- c) Die wirtschaftlichen Probleme.- II. Das Zusamnientreften der sozialen und wirtschaftlidien Kultur der Germanen mit der Antike.- 1. Allgemeines.- 2. Die Berührung mit dem antiken Kulturkreis.- three. Spätrömische Wirtschaftszustände.- a) Allgemeines.- b) Einzelheiten.- four. Die Vorstöße der Germanen.- III. Das Christentum.- Zweites Kapitel: Die Neuformung der sozialen und wirtschaftlichen Kultur in der Karolingerzeit. Die Geburt des Abendlandes.- I. Die allgemeinen Grundlagen.- II. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung.- A. Die soziale Gliederung; Entfaltung der Stände.- B. Die Neugestaltungen im agrarisdien Bereidi, besonders die Entfaltung der Grundherrschaft.- 1. Begriff und Wesen der Grundherrschaft.- 2. Die Entstehung und Entfaltung der Grundherrschaft.- three. Die Herausbildung eines einheitlichen Bauernstandes.- a) Der strukturelle Wandel.- b) Das Prekarie-Verhältnis.- c) Ergebnisse der Entwicklung.- d) Die employer der Grundherrschaften.- four. Markgenossenschaft und Hufe.- five. Sdilußbemerkung.- C. Die Entwicklung der nichtagrarischen Wirtschaftszweige.- 1. Der Bergbau und das Handwerk.- a) Bergbau.- b) Salzgewinnung.- c) Handwerk.- 2. Der Handel.- a) Der Fernhandel.- b) Der Lokalhandel.- three. Die Verkehrsverhältnisse.- four. Das Geldwesen.- Drittes Kapitel: Die Entfaltung der sozialen und wirtschaftlichen Kultur bis in die Mitte des 14 Jahrhunderts.- I. Allgemeine Entwicklungstendenzen.- II. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtsdiaftszweigen.- A. Die Weiterbildung im ländlichen Bereich.- 1. Die Agrarverfassung.- 2. Die Agrarwirtschaft.- three. Gutswirtschaft und Bauernwirtschaft.- a) Die Fronhofwirtschaft.- b) Die bäuerliche Wirtsdiaft.- four. Die Herausbildung unterschiedlicher Typen der Grundherrschaft.- a) Die Nordwestdeutsdie Grundherrsdiaft.- b) Die Westdeutsche Grundherrschaft.- c) Die Südwestdeutsche Grundherrschaft.- d) Die Mitteldeutsche Grundherrsdiaft.- e) Die Bayerische Grundherrschaft.- five. Die deutsche Ostkolonisation. (Die erste Ostkolonisation).- a) Vorgeschichte.- b) Die zweite Epoche.- B. Die städtische Wirtschaft (das Städtewesen); Handel und Handwerk.- I. Gesamtüberblick.- II. Die Entfaltung des deutsdien Städtewesens.- 1. Begriff der Stadt. Unterschiedliche Stadttypen.- 2. Die Entwicklung des Städtewesens in der abendländischen, insbesondere in der deutsdien Gesellschaft und Wirtschaft.- a) Das Kontinuitätsproblem.- b) Räumliche Verteilung; gewachsene Städte; Gründungsstädte.- c) Beispiele.- d) Die Bedeutung der Städte.- e) „Stadtluft madit frei".- three. Der verfassungsrechtliche Charakter der Stadt.- four. Rechtlich-politische Sonderformen. Ausweitung des Städtewesens.- five. Sonderprobleme der städtischen Wirtschaft.- a) Handelsaustausch.- b) Handelsniederlassungen; Kaufmanns- wike.- c) Handelsgüter.- d) Nahrungsprinzip und Er-werbsstreben.- e) Preispolitik und Gewerbepolitik.- f) Das Zunftwesen.- g) Die Ausweitung der städtischen Wirt-schaftsmacht und des Wirtschaftsraumes.- 6. Die Deutsche Hanse.- 7. Finanzwirtschaft.- eight. Geldwirtschaft; Münzwesen.- Viertes Kapitel: Der Strukturwandel der sozialen und wirtschaftlichen Kultur im 14. — 15. Jh. und die Fortentwicklung bis zum Dreißigjährigen Kriege.- I. Allgemeine Entwicklungstendenzen.- II. Der strukturelle Umbruch im 14./15. Jahrhundert.- A. Allgemeines.- B. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen.- 1. Die Landwirtschaft.- 2. Sozialrevolutionäre Strömungen im Landvolk, im besonderen die Bauernkriege.- three. Der Handel. Städtewesen.- a) Großhandel und Fernhandel.- b) Struktur und Größenord-nungen der Kaufmannschaft.- c) Vereinbarungen von Städten. Privilegienerteilungen.- d) Die Entwicklung im einzelnen.- e) Einfluß auf die soziale und politische Ordnung.- f) Verkehr und Transport.- g) Innerbetriebliche service provider des Handels.- h) Der Einzelhandel.- i) Die gesellschaftliche Einschätzung (Geltung) des Kaufmannes.- ok) Zusammenfassung.- four. Das Gewerbe.- five. Der Bergbau. Die Metallverarbeitung.- 6. Die Entfaltung des Geldwesens und des Kapitalverkehrs.- 7. Zusammenfassende Charakterisierung.- III. Sonderzüge der weiteren Entwicklung bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges.- A. Allgemeines.- B. Die Ausweitung des Wirtschaftsraumes; Entdeckungen, Kolonialgründungen.- 1. Die Fernfahrten und Entdeckungsreisen.- 2. Die wirtschaftliche Bedeutung der Entdeckungen.- three. Der Wandel der Weltlage..- four. Fortentwidklung und Niedergang der Deutschen Hanse.- C. Die Entwidtlung der gewerblichen und sonstigen unternehmerisdien Organisationsformen.- 1. Die Entwicklungstendenzen.- 2. Die Entwicklung neuer Unternehmertypen und Unternehmungsformen.- three. Die Bildung von Monopolen.- four. Das Verlagssystem.- five. Der Ausklang.- D. Die Lage der deutschen Wirtschaft vor Ausbrudi des Dreißigjährigen Krieges.- Fünftes Kapitel: Das Zeitalter des Merkantilismus (Kameralismus). Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung bis zum Siege des Liberalismus.- I. Allgemeine Grundlagen und Tendenzen.- A. Der Fürstenstaat und die neue soziale Schiditung.- 1. Die neue politisdie und soziale Ordnung.- 2. Die Wirtsdiaftspolitik.- B. Der Zerfall der einheitlichen Welt.- C. Der wirtschaftlidie Zusammenbruch im Dreißigjährigen Krieg. Seine sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen.- 1. Die Bevölkerungsverluste.- 2. Die wirtschaftlidben Folgen.- II. Die weitere wirtschaftliche Entwidklung bis zum Ausgang des 18. Jhs.- A. Die wirtschaftspolipschen Maßnahmen.- 1. Bevölkerungsverhältnisse und Bevölkerungspolitik.- 2. Agrarpolitik.- three. Gewerbepolitik.- four. Bergbau; Verhüttungsverfahren. Forstwirtschaft.- five. Manufaktur- und Verlagssystem.- 6. Handelspolitik.- 7. Geldpolitik.- B. Das Unternehmertum.- 1. Die Entstehung des neuen Unternehmertyps.- 2. Die Unternehmer.- C. Die Arbeiter.- 1. Die Zusammensetzung der Arbeiterschaft.- 2. Arbeitspolitik.- D. Die Ausweitung der Rechenhaftigkeit. Die Zunahme rationaler Haltung.- E. Weitere Entfaltung der Geldwirtschaft und des Kreditwesens.- F. Die Entwkk: lung der Finanzwirtschaft.- G. Ergebnis der merkantilistisdien (kameralistisdien) Politik; Ausklang dieser Epoche.- Sechstes Kapitel: Die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitalter der entfalteten Volks- und Weltwirtschaft (19. und 20. Jh.).- Vorbemerkung.- I. Die Ausgangssituation.- A. Die allgemeinen Ausgangstatsachen.- 1. Neues Denken.- 2. Der Liberalismus.- three. Die neue GesellsdiaftsoVdnung.- B. Die wirtsdiaftlidien und wirtsdiaftspolitisdien Ausgangstatsadien.- 1. Das Fehlen einer einheitlidien Volkswirtsdiaft.- 2. Die BevölkerungsVerhältnisse.- three. Die wirtsdiaftlidien Verhältnisse.- four. Perioden der weiteren Entwidclung.- II. Die Befreiungsgesetzgebung und die weitere Entwidtlung bis zur Begründung des Deutsdien Zollvereins.- A. Die Befreiungsgesetzgebung. Allgemeines.- B. Die Bauernbefreiung.- 1. Allgemeines.- 2. Die Bauernbefreiung im preußisdien Osten.- three. Die Ergebnisse der Bauernbefreiung.- C. Die Gewerbefreiheit.- 1. Die Entstehung der Forderung nadi Gewerbefreiheit.- 2. Die geschichtlichie Entwidtlung in Deutsdiland.- three. Die Auswirkungen der Gewerbefreiheit.- III. Die Entwidtlung bis zur Begründung des Deutsdien Zollvereins (1833).- A. Allgemeine Entwidtlungstendenzen.- B. Die Entwidilung in den einzelnen Wirtsdiaftszweigen.- 1. Die Landwirtsdiaft und die Forstwirtsdiaft.- a) Die Landwirtsdiaft.- b) Die Forstwirtsdiaft.- 2. Das Gewerbe.- three. Handel; Handelspolitik.- four. Finanz wirtsdiaft; Geld- und Kreditwesen.- C. Die Begründung des Deutsdien Zollvereins.- IV. Die Entwidtlung von der Begründung des Deutsdien Zollvereins bis zur Reidisgründung 1870/71.- A. Allgemeine Entwicklungstendenzen.- 1. Die soziale Entwicklung.- 2. Die wirtschaftliche Entwicklung im allgemeinen.- B. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen.- 1. Die Landwirtschaft..- 2. Das Gewerbe. Das Aufkommen der modernen Industrie. Zeitalter des Industrialismus.- three. Das Verkehrswesen.- a) Landstraßen.- b) Eisenbahnen.- c) Dampfschiffahrt.- four. Das Geld- und Kreditwesen.- five. Soziale Frage; Sozialpolitik.- 6. Sdilußbemerkung.- V. Von der Reichsgründung 1870/71 bis zum ersten Weltkrieg.- 1. Allgemeine Entwicklungstendenzen.- 2. Die Bevölkerungsbewegung.- three. Die allgemeine soziale und wirtschaftlidie Entwicklung.- four. Die Entwicklung der Landwirtsdiaft.- five. Die industrielle Entwicklung; „Industrialismus“.- 6. Die Fortentwicklung des Verkehrswesens.- 7. Die Fortentwicklung des Bankwesens..- eight. Die außenwirtschaftlichen Beziehungen; Kolonien.- nine. Das Geldwesen.- 10. Das Finanzwesen.- eleven. Die Sozialpolitik.- VI. Die Zeit vom Ende des ersten bis zum Ausgang des zweiten Weltkrieges und bis zur Gegenwart.- 1. Politische und soziologische Tatsachen.- 2. Wirtschaftliche Tatsachen.- a) Die deutsche Kriegswirtschaft.- b) Die mittelbaren und un-mittelbaren Auswirkungen des ersten Weltkrieges.- c) Die Reparationen.- d) Die Inflation.- e) Der wirtsdiaftliche Aufschwung 1924–1929.- f) Die Weltwirtschaftskrise. Das Ende der liberalen Epoche.- g) Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen.- three. Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg.- four. Die Entwicklung nach dem Zusammenbruch.- a) Ausgangssituation.- b) Allgemeines.- c) Die Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland im einzelnen.- d) Die Entwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone (DDR).- Ausklang.

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Den Rang in der Gefolgschaft teilt der Herr dem Mann zu. Wirtschaftlich wird von Bedeutung, daB der Gefolgsmann in aller Regel in den Haushalt des Herrn eintritt, damit also die Eigenwirtschaft einbiiBt und einen groBeren Wirtschaftskomplex formen hilft. Und dieser groBere Wirtschaftskomplex muB notwendig abhangige Arbeitskrafte umfassen, und dies urn so mehr, je groBer die Gefolgschaft ist, da die Herrenschicht kaum im engeren Sinne wirtschaftlich tatig ist. Umstritten ist die Frage, an welchen vorgeordneten Tatbestand dieser Adel anknUpft, ob namlich an den Besitz des Bodens, d.

In den groBen Gefolgschaftsherren wird man den Ursprung des spateren Hochadels zu suchen haben, der iiber Jahrhunderte hin die politische Fiihrung in der Hand behalt. Den Rang in der Gefolgschaft teilt der Herr dem Mann zu. Wirtschaftlich wird von Bedeutung, daB der Gefolgsmann in aller Regel in den Haushalt des Herrn eintritt, damit also die Eigenwirtschaft einbiiBt und einen groBeren Wirtschaftskomplex formen hilft. Und dieser groBere Wirtschaftskomplex muB notwendig abhangige Arbeitskrafte umfassen, und dies urn so mehr, je groBer die Gefolgschaft ist, da die Herrenschicht kaum im engeren Sinne wirtschaftlich tatig ist.

Als Nebenprodukt bei der Goldschmelze, im Schwarzmeer-Gebiet vielleicht damals auch schon durch bergmannischen Abbau. Eine ausgedehntere Verbreitung erqalt es im 2. Jahrtausend durch die Hethiter, die aus ihrer pontischen Heimat auch die Kunst der Stahl be rei tung mitbrachten. In Europa wird es mit der Wende zum 1. -6. ), und zwar zunachst im Balkan- und Donauraum, in den Alpen und in Norditalien. 1m nordlichen Europa taucht es erst im 8. und 7. ]h. auf, zunachst gleichfalls selten, bis es dann von der Mitte des Jahrtausends ab bestimmend in den Vordergrund tritt.

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by Kevin
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