Dimensionen und Determinanten der Freizeit: Eine - download pdf or read online

By Helmut Giegler

ISBN-10: 3322886646

ISBN-13: 9783322886644

ISBN-10: 3531115642

ISBN-13: 9783531115641

Uber die Freizeitproblematik wissenschaftlich zu arbeiten, ist manchmal schon ein etwas heikles Unterfangen: handelt es sich hier doch urn einen Bereich, der einen selbst unmittelbar tan giert; es ist eben ein Unterschied hinsichtlich des Grades des dabei erfahre en VergnUgens, der bisweilen sehr schmerzlich ins BewuBtsein rUckt, ob guy beispielsweise abends aus einer plotz lichen Laune heraus selbst ausgeht oder am Schreibtisch sitzt und anhand von Literatur und Computerberechnungen Auf schluB darUber zu erlangen versucht, warum Menschen abends ausgehen. Dabei ist das soziologische Interesse an der Freizeit bei mir nicht durch eine kontinuierliche Seminararbeit auf diesem Ge biet geweckt worden - used to be auch gar nicht moglich gewesen ware, da dieser Schwerpunkt am Seminar fUr Sozialwissenschaften der Universitat Hamburg nicht angeboten wird - sondern durch einen Zufall. Ich habe mich wahrend meines StudiUffis sehr intensiv mit methodologischen Fragen und in diesem Zusammenhang auch mit Problemen der Statistik und Datenverarbeitung auseinander gesetzt. Von diesem Interesse geleitet, fUhrte ich u.a. auch anhand von 'Spielmaterial' eine groBere Zahl von multivariaten Analysen durch, wobei die Erkennung der Leistungsfahigkeit komplexer statistischer Modelle im Vordergrund stand; inhalt liche Aspekte spielten hier zunachst nur am Rande eine Rolle.

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Es ist eine schone, wenn auch mitunter umstrittene Sitte, vor der sach­ lichen Erorterung all jenen zu danken, die fUr das Ergebnis mitverant­ wortlich sind. Der Friedrich-Ebert-Stiftung danke ich fUr ein zweijahriges Promotionsstipendium, ohne das der textual content vermutl ich viel kUrzer ausgefal­ len ware.

New PDF release: Balanceakt Alleinerziehend: Lebenslagen, Lebensformen,

Die Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung verweisen auf eine Vielfalt gelebter Formen des Alleinerziehens. Darüber hinaus wird deutlich, dass auch die Lebensumstände Alleinerziehender keineswegs einheitlich sind und schon gar nicht durchweg als problematisch bezeichnet werden können. Vielmehr identifiziert die Studie eine zahlenmäßig relativ große Gruppe von Einelternfamilien, die sich als "Alleinerziehende mit einem hohen Maß an Zufriedenheit" beschreiben lassen.

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InhaltMit Beiträgen von: Hans Bertram, Walter Bien, Clemens Dannenbeck, Barbara Keddi,Heinz Krombholz, Henrike Löhr, Jan H. Marbach, Hans Ulrich Müller, BernhardNauck, Elisbeth Schlemmer, Gerlinde Seidenspinner, Angelika Tölke, SabineWalper und Alois Weidacher.

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875 f) Gegen diese Einteilung in 'Arbeit' und 'arbeitsfreie Zeit' werden nun von verschiedener Seite erhebliche Bedenken vorgebracht. Cunningham etwa schreibt: II Die Definition der arbeitsfreien Zeit, die normalerweise in soziologischen Abhandlungen tiber Freizeit verwendet wird, ist eindeutig inadaquat. II (Cunningham, 1973, S. 88). Der Autor begrlindet dies im wesentlichen damit, daB hierbei zuwenig soziologische Sachverhalte, die ftir die Frage, inwieweit Fremd- bzw. Selbstbestimmung vorliegt, von Relevanz sind, berticksichtigt werden (vgl.

33 ff, s. 250 ff); zurn anderen in 'Determinationsanalysen', bei denen es darurn geht, 'unabhangige' Variablen zur 'Erklarung' von Freizeitvariablen zu finden und die Starke und Richtung ihres 'Einflusses' abzuschatzen - dies geschieht meist durch Regressionsanalyse, Varianzanalyse oder ahnliche Verfahren (vgl. : Burton & Noad, 1968 I Schmitz-Scherzer, 1972). In einigen wenigen Freizeitstudien kommen auch beide Analysever1) Das Argument, daB die Datenqualitat in den meisten empirischen Studien - wo in der Regel nur Nominal- bzw.

B. am letzten Satz des Zitats von Burton deutlich, der sich eingestandenermaBen auBer Stande sieht, mit einiger Sicherheit Freizeit positiv zu definieren, und dazu im weiteren anmerkt: " Indeed, it is much easier to define what it (Anm. " (Burton, 1971, S. 19). Auch Scheuch spricht - wie zuvor bereits zitiert - 'vom unbestimmt gelassenen zwischen zwei bestimmten Zeitraumen' (Scheuch, 1969, S. 754). Zusammenfassend konnte man also fUr aIle bisher dargestellten Freizeitdefinitionen mit Scheuch sagen: " Es handelt sich also um eine objektive Kategorie, die aber bezeichnenderweise negativ definiert werden muB.

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by Jeff
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